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    Ihr Strategischer Einkauf in der Türkei

    MINROGROUP CONSULTING INVESTMENT

    Hier finden Sie aktuelle Entwicklungen zum Einkauf der wichtigsten Rohstoffe für die Industrie.

    Die Türkei ist im Fokus internationaler Einkäufer! Das Land kann vielschichtige Bedürfnisse decken, besonders in den Branchen Textilwirtschaft, Maschinenbau, Rohstoffen und Agrarprodukte. Hohe Qualitätsstandards bei vergleichsweise niedrigen Beschaffungskosten sowie die geografische Nähe und eine gut ausgebaute Infrastruktur machen den Beschaffungsmarkt Türkei zusätzlich für deutsche und internationale Unternehmen attraktiv.

    Fakten zum Beschaffungsmarkt Türkei.

    Der Beschaffungsmarkt Türkei gilt als einer der attraktivsten Märkte unter den Niedrigkostenländern und bietet ein enormes Zukunftspotenzial für den Einkauf. Die türkische Wirtschaft wächst seit Jahren das schaffte nicht einmal China. Ein Grund hierfür ist das umfangreiche Konjunkturprogramm der türkischen Regierung.

    Die Türkei punktet schon seit langem mit günstigen Preisen, qualitativ guten Produkten, zuverlässigen Lieferanten und kurzen Lieferzeiten. Das Land liegt strategisch günstig zwischen Europa und Asien: Die Entfernung zwischen Istanbul und Berlin beträgt gerade einmal 2.200 Kilometer. Und: Die Türkei ist Mitglied der EU-Zoll-Union. Aus globaler Sicht hat sich die Türkei deshalb zu einem hochinteressanten Beschaffungsmarkt entwickelt. Viele Einkaufsexperten sehen die Türkei gar als das China Europas.

    Beschaffungsmarkt Türkei: Bekleidung und Textilien

    1. Der Körperschaftsteuersatz liegt in der Türkei aktuell bei 18 Prozent und ist somit um fünf Prozent niedriger als in den beiden wichtigsten Konkurrenzländern für Bekleidungsexporte: China und Bangladesch.

    2. Außerdem hat die Regierung eine ganze Reihe von Anreizen und Fördermöglichkeiten zur Stärkung und Expansion der verarbeitenden Industrie geschaffen. 2017 exportierte die Türkei Bekleidung im Wert von 14,8 Milliarden US-Dollar. Der größte Teil – 73 Prozent – wurde in die EU geliefert.

    Beschaffungsmarkt Türkei: Maschinenbau und Werkzeugmaschinen

    Der türkische Maschinenbau ist der siebtgrößte Wirtschaftszweig des Landes. Wichtigster Außenhandelspartner in diesem Sektor: Deutschland. Der Wert der Exporte nach Deutschland belief sich 2016 laut Beschaffung Aktuell auf 2,1 Milliarden Dollar. Zum Vergleich: Im Jahr 2016 betrug der Gesamtexport aller Waren nach Deutschland 13,7 Milliarden Dollar.

    Der vor allem im Nordwesten des Landes sowie rund um Izmir und Ankara ansässige Maschinenbau produziert auch Werkzeuge für Autobauer und Hersteller von Haushaltsgeräten.

    Insgesamt ist der Beschaffungsmarkt Türkei vor allem für mittelständische und große deutsche Maschinenbauunternehmen interessant. Die starke Zulieferindustrie des Landes bietet bei der Modularisierung von Maschinenkomponenten perfekte Voraussetzungen.

    Weiterhin gibt es Potenziale in den Bereichen Kunststoffmaschinen, Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen, Druck- und Papiermaschinen sowie Maschinen für den Textil- und Bekleidungsmarkt.

    Beschaffungsmarkt Türkei: Rohstoffe

    Das seltene Halbmetall Bor findet vielfältige Anwendungen in verschiedenen Industriezweigen. Waschmittelhersteller beispielsweise verwenden Bor als Bleichmittel. Die Glasindustrie benötigt Bor für die Produktion von Gläsern und Keramiken mit hoher Chemikalienresistenz und Temperaturwechselbeständigkeit. In der Halbleiterindustrie wird Bor zur Dotierung verwendet. Und in der Raketen- und Rüstungsindustrie ist Bor als wichtiger Treibstoffbestandteil gefragt.

    Was das alles mit der Türkei zu tun hat? Ziemlich viel: Kein anderes Land auf der Welt hat größere Bor-Reserven. Ganze 73 Prozent der globalen Vorkommen lagern dort. Bor ist nicht der einzige Rohstoff, den die Türkei zu bieten hat. Das Land am Bosporus verfügt zudem über beträchtliche Kohle-, Kupfer-, und Eisenerzvorkommen sowie Industrierohstoffe wie Chrom, Strontium, Antimon, Gold und Quecksilber.

    Ⓜ Rohstoffe kurz Liste:

    Eisen, Kupfer, Boxid, Bor, Magnesium, Chrom, Wolfram, Schwefel, Quecksilber, Phosphat, Schleifsteine, Zink, Blei, Antimon, Marmor, Salz, Granit, Gagat, Kohle, Asbest, Gold, Bor, Bauxit, Phosphat, Mangan und weitere.

    Sie haben Interesse oder Fragen? Schreiben Sie uns E-Mail!

    Beschaffungsmarkt Türkei: Agrarprodukte

    Die Türkei ist klimatisch sehr begünstigt und ermöglicht in allen Regionen verschiedene Arten von landwirtschaftlicher Nutzung. Diese unterschiedlichen Klimazonen, die sich über das ganze Land erstrecken, haben eine sehr vielfältige und ergiebige Landwirtschaft zur Folge. Damit ist die Türkei einer der großen Hersteller von landwirtschaftlichen Produkten wie Gemüse, Früchten, Oliven, Getreide, Hülsenfrüchten, Haselnüssen, Tabak, Tee und Zuckerrüben. Aufgrund dieser günstigen Bedingungen und der Vielfalt an Agrarprodukten gilt die Türkei als eines der wenigen Länder, das sich selbst versorgen kann und daher theoretisch nicht auf den Import von Nahrungsmittel angewiesen ist. Von der rund 77 Mio. ha umfassenden Grundfläche der Türkei werden laut dem türkischen Ministerium für Land- und Forstwirtschaft 38,3 Mio. ha zu den Landwirtschaftsflächen gezählt. Die Produktionsmengen konnten in den vergangenen Jahren unter Berücksichtigung des Bevölkerungswachstums gesteigert werden.

    Ⓜ Agrarprodukte kurz Liste:

    Haselnüsse, Tee, Tabak, Mais, Apfel, Zuckerrüben, Flachs-Hanf, Sojabohnen, Oliven, Zitrusfrüchte, Kiwi, Weizen, Sonnenblumen, Reis, Hopfen, Maulbeeren, Tomaten, Kartoffeln, Knoblauch, Zwiebeln, Auberginen, Zucchini, Paprika, Früchte, Weintrauben, Feigen, Bananen, Baumwolle, Rote Linsen und weitere.

    Sie haben Interesse oder Fragen? Schreiben Sie uns E-Mail!

    Was bringt die Zukunft?

    Aktuell versucht die Türkei, ihren Wettbewerbsvorteil auszubauen. Bis 2023 sollen das Exportziel von 500 Milliarden US-Dollar und ein Bruttoinlandsprodukt (BIP) von zwei Billionen US-Dollar erreicht werden. Dafür hat das Land eine ganze Reihe an wachstumsfördernden Investitionen und Verbesserungen angestoßen. Die Türkei plant beispielsweise zusätzliche 13.000 Kilometer neue Straßen und 12.000 Kilometer neue Schienen, um den Transport zu erleichtern. Außerdem gibt es Pläne, die Zahl der Logistikzentren bis 2023 von acht auf 21 zu erhöhen.

    Fazit für ihren Strategischen Einkauf

    Der Beschaffungsmarkt Türkei sollte vom Einkauf nicht unterschätzt werden. Sowohl die Fertigung als auch die Beschaffung in der Türkei können die Einkaufskosten stark senken, Margen erhöhen, Produkte verbessern und die Position eines Unternehmens am Markt sichern oder gar ausbauen. Werfen Sie also zunächst einen Blick auf den Beschaffungsmarkt Türkei, bevor Sie in Fernost recherchieren. Mit uns der MRG (MINROGROUP CONSULTING INVESTMENT) dem richtigen Partner für Sie, können Sie wahrscheinlich mehr herausholen als in Fernost.

    Wir die MINROGROUP CONSULTING INVESTMENT verfügen über den direkten Kontakt zu den Minen, Herstellern und Fabriken, sollten Sie an Rohstoffen oder Agrarprodukten Interesse haben setzten Sie sich mit uns in Verbindung.

    1.

    ZOLLUNION EU-TÜRKEI

    In einer Zollunion können Waren, die sich im zollrechtlich freien Verkehr des einen Teils der Zollunion befinden, ohne Erhebung von Zöllen in den anderen Teil der Zollunion verbracht werden. Waren befinden sich im zollrechtlich freien Verkehr, wenn sie entweder im Zollgebiet hergestellt oder unter Zahlung der Eingangsabgaben aus einem Drittland importiert wurden. Alle Teile einer Zollunion haben einen gemeinsamen, einheitlichen Außenzoll. In einer Zollunion müssen allerdings nicht sämtliche Einfuhrvorschriften vereinheitlicht sein. Selbst Schutzmaßnahmen wie Antidumpingzölle sind innerhalb der Zollunion möglich.

    Rechtsgrundlage der Zollunion EU-Türkei sind das Abkommen von Ankara vom 12. September 1963 (Amtsblatt der EU, L 217 vom 29.Dezember 1964; und das Zusatzprotokoll vom 23. November 1970 (Amtsblatt der EU, L 293 vom 29.Dezember 1972) in denen die Inhalte der Assoziierung zwischen der damals noch existierenden Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) – heute EU – und der Türkei festgelegt wurden.

    2.

    ZOLLBEHÖRDE KOMPAKT – TÜRKEI

    Die Türkei bildet mit der Europäischen Union (EU) eine Zollunion. Es gibt einen gemeinsamen Außenzoll, Waren aus dem zollrechtlich freien Verkehr können zollfrei gehandelt werden.

    Informationen zu Internationale Handelsabkommen mit der Türkei

    Die Türkei ist seit 26. März 1995 Mitglied der Welthandelsorganisation (WTO).

    Zwischen der Türkei und der EU besteht seit 1.Januar 1996 eine Zollunion. Diese gilt für fast alle gewerblichen Waren und landwirtschaftliche Verarbeitungserzeugnisse. Landwirtschaftliche Grunderzeugnisse und EGKS-Waren (Kohle und Stahl) werden von der Zollunion nicht erfasst. Für sie gelten Präferenzabkommen.

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