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Mehr Bitcoin und Co. im Alltag? Bitpay-Studie zu Krypto-Zahlungen

Posted by MINROGROUP on 10/08/2021
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Kryptowährungen sind beliebter denn je. Da ist es kein Wunder, dass auch immer mehr Menschen Bitcoin und Co. auch als Zahlungsmittel für ihre alltäglichen Einkäufe nutzen wollen. Eine aktuelle Studie, die auf Umfragewerten beruht, hat ergeben, dass fast 60 Prozent aller Teilnehmer bereit sind, die digitalen Assets auch zur Bezahlung von Waren und Dienstleistungen einzusetzen.

Bitpay-Studie zu Nutzungsverhalten von Bitcoin und Co.

Die interaktive Plattform für Finanzdienstleistungen pymnts.com hat zusammen mit Bitpay über 8.000 US-amerikanische Verbraucher zu ihrer Haltung zu Kryptowährungen befragt – die Studie ist im Internet unter dem Namen „Cryptocurrency Payments Playbook“ bekannt geworden.

„Cryptocurrency Payments Playbook“-Studie. (Screenshot: pymnst.com)

Fast 60 Prozent der Befragten antworteten, dass sie gerne ihre alltäglichen Einkäufe oder Dienstleistungen mit Bitcoin, Ether oder anderen Assets bezahlen würden. Interessanterweise wurden auch Menschen befragt, die bereits im Krypto-Space unterwegs sind – von ihnen haben 75 Prozent explizit Bitcoin und Co. erworben, um sie später für Transaktionen im alltäglichen Leben zu verwenden.

FOMO lässt grüßen – 53 Prozent der Befragten wollen nichts verpassen

Im Jahr 2020 fand bereits eine ähnliche Umfrage statt, die auch die beliebte „FOMO“ (Fear Of Missing Out) zum Thema hatte – damals gaben 32 Prozent der Befragten an, Krypto-Assets, aus Angst etwas zu verpassen, gekauft zu haben. Bei der diesjährigen Umfrage ist diese Zahl auf 53 Prozent angestiegen – kein Wunder, bei den rasanten Entwicklungen am Krypto-Markt.

Es wurden nicht nur Mitglieder der Krypto-Community befragt – auch sogenannte No-Coiner stellten sich den Fragen von pymnts.com und Bitpay. Von ihnen gaben ganze 75 Prozent an, dass sie noch nicht in Kryptowährungen investiert haben, da sie noch nicht genug über die Anlageklasse wissen. Wichtig war für die Befragten vor allem, über den Kaufvorgang, die Verwaltung und auch die steuerlichen Auswirkungen Bescheid zu wissen, bevor sie in den Markt eintreten.

„Cryptocurrency Payments Playbook“-Studie. (Screenshot: pymnst.com)

Millennials häufig offener für die digitalen Währungen

Auch in einer Umfrage des Zahlungsabwicklers Mastercard gaben 40 Prozent der Befragten an, dass sie sich schon in den nächsten zwölf Monaten vorstellen könnten, digitale Assets für Zahlungen zu verwenden. Hier waren vor allem die jüngeren Generationen für neuere Konzepte offen:

Millennials weltweit und diejenigen im Nahen Osten und Afrika sind besonders engagiert in der Diskussion rund ums Thema Kryptowährungen. Mehr als die Hälfte (67 Prozent) gibt allerdings zu, der Verwendung von Bitcoin und Co. mittlerweile offener als noch vor einem Jahr gegenüber zu sein.

Bitcoin2Go meint: Das Krypto-Universum wird jeden Tag beliebter – und auch wenn wir noch am Anfang einer allgemeinen Bitcoin-Adoption stehen, wünschen sich viele Mitglieder der Community die Möglichkeit, auch ihre alltäglichen Ausgaben mit Kryptowährungen zu tätigen. Vor allem während der andauernden Corona-Pandemie ist das Interesse an Bitcoin und Co. rasant in die Höhe geschossen. Ein Hauptgrund dafür ist auch die hohe Privatsphäre und Sicherheit, die Krypto-Zahlungen dem Nutzer bieten – damit können herkömmliche Kreditkarten in der Regel nicht mithalten. Aber egal wie reizvoll Bitcoin und weitere Kryptowährungen auch sein mögen, vor jedem Investment, egal welcher Art, sollte eine ausführliche Recherche erfolgen – getreu nach dem Motto „do your own research“. Laut der Umfrage von pymnst.com und Bitpay hat übrigens genau eine Sache viele Befragten vom Einstieg in den Krypto-Markt abgehalten: Unwissenheit.

Bericht: t3n Magazin August 2021

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